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Seit dem Jahr 2000 wohnen wir in Almoshof ("almashiefer") was im schönen fränkischen Knoblauchsland vor den Toren von Nürnberg liegt.
Almoshof ist ein eingemeindeter Stadtteil von Nürnberg: einerseits sehr ländlich was Traditionen, Leute mit Herz und Verstand, Kärwa & Marktweiber, Männergesangsverein, freiwillige Feuerwehr etc. einschließt; andererseits ist man in 15 Minuten in der City oder noch schneller am Flughafen...
Im Spagat zwischen Dorf und Metropolregion liegt gerade der Reiz des Knoblauchslands.

Schloss Almoshof - in unserer direkten Nachbarschaft.
Aus der Geschichte Almoshof
Urkundlich wird Almoshof 1352 als "Malmshof" (=zum Almanshof) erwähnt. Um 1550 zählte es 50 Anwesen, sowie 4 Herrensitze. Im 19. Jahrhundert wurden die Schlösser abgebrochen, lediglich das im frühen 14. Jahrhundert errichtete und 1692/93 neu gestaltete Schloss ins noch erhalten.
Die dreiflügelige, zweigeschossige Anlage umschließt einen kleinen Ehrenhof, dem ein symmetrisch angelegter, von vier einschiffigen Wirtschaftsgebäuden in hufeisenform umgebener Hof vorgelagert ist.
1796 wurde Almoshof von Preußen militärisch besetzt, 1813 -18 gehörte es zur Gemeinde Buch, ab 1818 wurde Almoshof selbständig mit 334 Einwohnern. 1923 kam es zu Nürnberg. 1997 zählte Almoshof 968 Einwohner.
Das Knoblauchsland (Zwiebelgewächse!) wird von den ansässigen Landwirten (Familienbetriebe) intensiv bewirtschaftet. Flächen unter Glas und gepflegte Äcker wechseln sich ab. Das Klima ist eher mild bei einer Meereshöhe von ca. 320 Meter.
Angebaut wird überdurchschnittlich viel Gemüse wie grüner Salat, Tomaten, Gurken, Zucchini, Lauch, Radieschen, Rettich, Spargel (sehr lecker!), Kohlrabi und Möhren; weniger Getreide oder Raps. An Sommerabenden im lauen Lüftchen riecht es häufig nach frischem Lauch & Zwiebeln...ein herrlicher Geruch! Der Nürnberger Einzelhandel hat zwischenzeitlich die regionale Marke "Gemüse aus dem Knoblauchsland" erkannt und dies erfüllt doch ein bißchen mit Stolz. ...noch besser sind allerdings die vielen kleinen Hofläden, wo wirklich am Morgen geerntet und im Laufe des Tages knackfrisch verkauft wird.
Über eine eigene Sprache verfügen wir Franken auch: nämlich "fränkisch" gell!
Der echte Dialekt wird allerdings selten gesprochen, Stilblüten findet man hier:
"fränkisch spoken"
Und noch besonders hervorgehoben werden muss die Bierkultur in Franken; unzählige kleine Brauereien brauen nach geheimen Rezepten den edlen Gerstensaft... *Prost!*
Als I-Tüpfelchen für unsere besondere Region haben wir einen lokalen Wetterbericht! Unter www.wetterochs.de wird für den Raum Bamberg-Nürnberg etwas hemdsärmelig, dafür kurzweilig und interessant, regelmässig ein Wetterausblick gegeben.